Neues Theaterjahr, neuer Theaterblog!

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Es ist August 2019. Das bedeutet das neue Theaterjahr beginnt! Viele Theatermachende sind schon wieder auf Probebühnen zu finden. Theaterstudierende haben ihren neuen Semesterplan mit vielen neuen Projekte vor sich und die Websites der Theater werden wieder häufiger angeklickt, um den Spielplan zu checken. Wie wär’s, wenn wir diesen Anpfiff des neuen Theaterjahres nutzen, um die Social Media theatertauglich zu machen, oder das Theater social-media-tauglich?

Die Idee eines Theaterblogs hat nun 2 Jahre in mir gegärt. Ich habe unterschiedliche Dinge ausprobiert, die Social Media versucht zu verstehen und diesen Sommer genutzt, um mich mit dem ganzen Gebiet „Theater und Social Media“ sowohl wissenschaftlich als auch künstlerisch auseinanderzusetzen. Ich werde darüber meine Master Arbeit schreiben, d.h. dieser Blog ist eine Experimentierfläche, mit der ich kreativ arbeiten möchte. Ich möchte dazu beitragen, aus dieser im Vergleich noch jungen virtuellen Theatercommunity eine aktive, sich gegenseitig inspirierende und miteinander interagierende Theatercommunity zu machen. Das Virtuelle ist Teil unserer Realität. Es ist mehr geworden als eine „nicht echte“ Parallelwelt. Millionen von Menschen verbringen täglich mehrere Stunden in den Social Media. Sie werden durch sie „engaged“, sie interagieren und stecken ihre Zeit und Energie hinein. Auch wenn das Kunstmedium Theater ein nicht zu vervirtuellender Moment ist, das Theater verpasst viele Gelegenheiten, Zugänge herzustellen, Menschen zu erreichen und sich zu beleben, wenn es die Social Media nicht aktiv nutzt. Es werden auch Schritte gegangen. Es gibt Unterhaltung bei Instagram von @schlachtkritik oder @busch.memes, es gibt informative und anregende Theaterpodcasts von nachtkritik.de mit Deutschland Funk Kultur oder „Verriss und Vorurteil“ und es gibt viele Theatermenschen und Theaterstudierenden Jahrgänge in den Social Media, die wie ich gerne ihr Theaterleben teilen und sich miteinander vernetzten. We need more!

Wenn man in die Suchmaschinen „Theater“ eingibt, kommen nicht als erstes die Theaterhäuser und -produktionen, die man in der Nähe anschauen kann. Es kommen Fragen wie „Wie trägt man Theaterschminke auf?“, „Wie lernt man Theatertexte?, „Was ist Dramaturgie?“, „Wann muss man an einem Theaterabend da sein?“, „Was zieht man an?“, „Wann applaudiert man?“ – und ich kann meine eigenen Fragen einfach hinzufügen, die ich in den letzten Jahren bei Google eingegeben habe: „Was soll man tun, wenn man Probleme mit der Regie hat?“, „Do’s & Don’ts eines/r Regieassi“, „Wie erstellt man einen Theater Budget Plan?“, „Wie findet man neue Theaterstücke?“ … und so weiter. Der wohl relevanteste „Theaterblog“ ist in der Hinsicht dann wohl Wikipedia, denn diese Seite scheint bisher die einzige zu sein, die sich dieser Fragen hauptsächlich annimmt. Das möchte ich hiermit ändern. Dieser Blog ist für alle Theaterinteressierten. Für Theatergänger_innen, sowie aufstrebende als auch erfahrende Macher_innen. Für mehr Zugang, Input und Austausch. Und da alle in diesem Sinne einen gemeinsamen Nenner haben, werde ich diese Woche mit einer Serie beginnen, die ich „Theater Basics“ nenne. Und es geht diese Woche los mit den Theater Basics zu „Wie geht man eigentlich ins Theater?“. Ich versuche da alle Fragen, Tipps und Kniffe zu behandeln, die mir im Laufe der Jahre und bei meiner Recherche untergekommen sind. Denn das ist ja die Grundvoraussetzung, oder? Wie sollen wir die Welt ins Theater einladen, wenn zu viele noch zu hemmende Fragen haben, die sie davon abhalten, einen Theaterabend überhaupt in Erwägung zu ziehen?

May this be the start then.

Sollte ich total falsch liegen und mir ist wirklich was entgangen, dann bitte schreibt die Links als Kommentar! Solltet euch dieses Projekt gefallen, teilt es, liked es! Es soll wirklich kein stiller Blog werden. Je mehr davon wissen, je mehr Austausch es gibt, desto mehr kann es der beste Theaterblog sein, den man sich wünschen kann.

In diesem Sinn: Verratet mir, was wünscht ihr euch von einem Theaterblog?

Let me know als Kommentar, über Instagram oder als E-Mail. Ich freu mich drauf! Vielen Dank fürs Lesen!

Eure Laura

Verwendung des Wortes „Theater“ in diesem Blogpost: 37

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